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FAZ: Drei Universitäten und zwei Verbünde erhalten Exzellenzstatus

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    Laut FAZ wurden die Universitäten Freiburg, Jena und Köln sowie die Rhein-Main-Allianz und das Ruhr Innovation Lab mit dem Exzellenzstatus ausgezeichnet. Bis zu 28 Mio. Euro Förderung.

    Drei Universitäten und zwei Universitätsverbünde in Deutschland haben im Rahmen der Exzellenzstrategie den Exzellenzstatus zuerkannt bekommen, wie die Frankfurter Allgemeine Zeitung (FAZ) berichtet. Nach Angaben des Blattes ist die Auszeichnung mit einer Förderung von bis zu 15 Millionen Euro jährlich für Einzeluniversitäten und bis zu 28 Millionen Euro für Verbünde verbunden.

    Das Wichtigste in Kürze
    • Die FAZ berichtet über die Auszeichnung der Universitäten Freiburg, Jena und Köln sowie der Rhein-Main-Universitäten und des Ruhr Innovation Lab.
    • Um maximal fünf neue Plätze hatten sich elf Universitäten und Verbünde beworben.
    • Bei den genannten Beträgen handelt es sich um Obergrenzen: bis zu 15 Mio. Euro pro Universität und bis zu 28 Mio. Euro pro Verbund.

    Wer den Status erhalten hat

    Als erfolgreiche Einzeluniversitäten nennt die FAZ die Universitäten Freiburg, Jena und Köln.

    Zwei Verbünde erhielten ebenfalls den Zuschlag:

    • Rhein-Main-Universitäten — bestehend aus der Technischen Universität Darmstadt, der Goethe-Universität Frankfurt am Main und der Johannes Gutenberg-Universität Mainz;
    • Ruhr Innovation Lab — gebildet von der Technischen Universität Dortmund und der Ruhr-Universität Bochum.

    Laut FAZ blieben die Bewerbungen der Universität Hannover, der Medizinischen Hochschule Hannover, der Universitätsallianzen Oldenburg-Bremen und Gießen-Marburg sowie der Universitäten Würzburg und Kiel in diesem Wettbewerb erfolglos.

    Das Entscheidungsverfahren

    Die FAZ berichtet, dass sich elf Universitäten und Verbünde um maximal fünf neue Förderplätze beworben hatten. Die Förderentscheidung trifft die Exzellenzkommission, die sich aus dem 39-köpfigen internationalen Expertengremium und den für Wissenschaft zuständigen Ministern des Bundes und der Länder zusammensetzt.

    Den Vorsitz führen die Präsidentin der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) und der Vorsitzende des Wissenschaftsrates ohne Stimmrecht.

    Nach Worten des Wissenschaftsratsvorsitzenden Wolfgang Wick, die von der FAZ zitiert werden, gaben ein klares inhaltliches Konzept und internationale Wettbewerbsfähigkeit den Ausschlag. Universitätsgröße oder regionale Proporze hätten keine Rolle gespielt.

    DFG-Präsidentin Katja Becker hob laut FAZ das Potenzial disziplinenübergreifender Forschung hervor und ermutigte unterlegene Bewerber, den entstandenen Schwung mitzunehmen. Das Programm der Exzellenzstrategie soll zudem einer Gesamtevaluation unterzogen werden.

    Bestandsaufnahme der bisherigen Exzellenzuniversitäten

    Neun Universitäten und der Berliner Universitätsverbund hatten laut FAZ bereits im März die Wiederbegutachtung bestanden und behalten ihren Status bis 2033. Die Universität Konstanz verliert ihn dagegen ab 2027, da sie die Mindestvoraussetzung von zwei eingeworbenen Exzellenzclustern nicht mehr erfüllt.

    Wie die FAZ erläutert, werden Universitäten mit Exzellenzstatus alle sieben Jahre evaluiert. Bei erfolgreicher Begutachtung kann die Förderung dauerhaft fortgeführt werden.


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